7|20 Magazin

Ein Blog über Fotografie und den Herausforderungen des alltäglichen Lebens.

La Quiaca, eine argentinische Grenzstadt auf 3.441 m Höhe. Meine Frau und ich schnallten uns unsere Rucksäcke um und verließen den Bus. Die Luft war dünn, die Sonne brannte und die Menschen bemerkten schnell unsere Hilflosigkeit. Freundlich dirigierte uns eine Frau den Weg zur argentinisch-bolivianischen Grenze. Nur noch ein paar hundert Meter und wir wären in Bolivien.

Mädchen in der Wüste

Frauen mit langen geflochtenen Zöpfen und weit ausgestellten Kleidern rannten unentwegt über eine Brücke an der Grenze und transportierten in großen bunten Tüchern Waren von Bolivien nach Argentinien. Ein Grenzer rief laut und verdeutlichte uns, dass wir unsere Rucksäcke abnehmen und uns einreihen sollten.

Nach den üblichen Formalitäten durften wir einreisen und die bolivianische Grenzstadt Villazón betreten. Auch dort erkannte man uns als „Gringos“ und jede*r versuchte, uns eine Fahrt in eine der nächstgrößeren Städte anzubieten.

Am Busbahnhof rief eine Frau mit lauter Stimme „Tupiza… Tupiza… Tupiza“ und da dies unser erstes Ziel werden sollte, stiegen wir in einen überfüllten „Collectivo“ (Kleinbus). Es gab keine Klimaanlage, die Luft stand und die zunehmende Höhe und der Staub ließen unsere Köpfe schwer werden.

Eine Frau mit Kind auf dem Rücken

Wüste mit Bergen

Als Reisekamera diente uns eine Panasonic Lumix DMC-SZ8 , da die schwere Spiegelreflexkamera nach mehrmaligem Umpacken und Wiegen des Rucksackes zu Hause bleiben musste. Diese Entscheidung fiel nicht leicht, aber machte aus logistischen Gründen Sinn. Jedoch blieb damit auch ein Stück meiner Fotobegeisterung zu Hause.

Plötzlich hielt der „Collectivo“ an, da Demonstrantinnen den Weg versperrten. Die Mitfahrerinnen protestierten zwar und verlangten, dass der Fahrer weiter fahren sollte, doch dieser fuhr nur noch einige Meter bis zu einer verlassenen Tankstelle. Endstation. Rucksäcke auf und zu Fuß ging es weiter nach Tupiza. Dort angekommen, einer kleinen Stadt mitten im Gebirge der kargen Hochebene Altiplano, waren unsere Kräfte aufgebraucht und wir gönnten uns ein Doppelzimmer in einem schlichten Hotel.

Frau schläft auf der Straße

Ein später Gang durch diese wunderschöne Stadt ließ uns feststellen, dass der Tourismus dort noch nicht wirklich angekommen zu sein schien. Niemand versuchte, uns etwas zu verkaufen, keine*r wollte uns irgendwohin fahren. Wir genossen die Ruhe unter den dort lebenden Menschen und waren fasziniert vom Leben mitten im Hochgebirge, umgeben von vielfarbigen Gebirgsketten, engen Canyons und unberührter Natur soweit das Auge reicht auf knapp 3.000 m Höhe.

Nach zwei Tagen der Akklimatisierung starteten wir eine dreitägige Jeeptour mit dem Ziel Uyuni. Zusammen mit einem Fahrer, einer Köchin, deren Tochter und zwei weiteren Tourist*innen fuhren wir in Richtung Wüste. Die Luft wurde knapper und schnell brachte man uns auf 4.000 m Höhe. Jeder Schritt war mühsam und anstrengend.

Gegen Kopfschmerzen und das Unwohlsein kauten wir zur Betäubung Kokablätter. Etwas ungewohnt, aber es half. Nach etwa sieben Stunden Fahrt durch die Wüste erreichten wir endlich ein kleines Dorf, in dem unsere eher spärliche Unterkunft lag. Die Nacht brach an, die Temperaturen sanken auf um die -20 °C und wir versuchten, zu schlafen.

karge Landschaft

Lama in der Landschaft

Spätestens hier in der staubigen Wüste mit den heftigen Temperaturschwankungen war ich froh, nicht meine komplette Fotoausrüstung mitgenommen zu haben. Zwar musste ich deutliche Abstriche bei der Qualität der Bilder machen, hatte aber dafür viel mehr Zeit, Situationen und Momente auf mich wirken zu lassen.

Am nächsten Tag ging es weiter und ehe wir uns versahen, waren wir auf 5.000 m über dem Meeresspiegel. Die Erde dampfte, die Sonne brannte, die Luft war dünn, viel zu dünn und mein Körper war dem Zusammenbruch sehr nah. Mir wurde schwarz vor Augen und mein Kopf drohte zu explodieren. Kurze Zeit später und etwa 300 Höhenmeter tiefer bedankte sich mein Körper für den schnellen Aufstieg in eine für Menschen nicht gewöhnliche Höhe und ich musste Bekanntschaft mit der Höhenkrankheit machen.

Die Nacht war qualvoll und mein Körper am Ende, doch Hoffnung war in Sicht, denn höher sollte es nicht mehr gehen. Der Abstieg auf 4.300 m Höhe erleichterte die Regeneration und schon bald konnte auch ich die atemberaubenden Lagunen voller pinkfarbener Flamingos genießen. Mitten in der Wüste, umgeben von Vulkanen, tummelten sie sich zu Hunderten.

Haus in der Wüste

Ein Höhepunkt unter vielen dieser Reise durch die Wüste war der Salar de Uyuni, einer der ehemals größten Salzseen der Welt. Pünktlich zum Sonnenaufgang brachte man uns mitten auf den vertrockneten See. Die Schatten der Jeeps schienen bis ins Unendliche zu reichen, als der Tag anbrach. Es war ruhig, still und sehr kalt.

Salar

In der touristischen Stadt Uyuni angekommen, war es relativ schwierig, eine Weiterfahrt nach La Paz organisiert zu bekommen. Die für Tourist*innen empfohlene Busfirma war für die nächsten Wochen komplett ausgebucht und so mussten wir auf ein anderes Unternehmen ausweichen. Da auf der Strecke von Uyuni nach La Paz regelmäßig Busse verunglücken, bestanden wir darauf, Fahrer und Bus zu begutachten.

Flamingos

Der Bus hatte noch einigermaßen Profil auf den Reifen, Scheibenwischer und auch Licht schienen zu funktionieren und der Fahrer machte einen nüchternen Eindruck. Wir buchten die Nachtfahrt und warteten. Auf unausgebauten Straßen ging es mit rasantem Tempo durch die Nacht nach La Paz.

Ein Mann arbeitet an einem Haus

Alter Zug in der Wüste

Die Stadt zählt mit zu den größten, höchstgelegenen und am dichtesten besiedelen Städten der Welt. Ein einfacher Spaziergang durch die hektischen Straßen lässt einem das Herz schneller schlagen. Wir mussten aufpassen, nicht überfahren zu werden oder die Orientierung zu verlieren. Enge, steile Gassen, unverputzte Häuser, wirre Stromverkabelungen und maskierte Schuhputzer prägten das Stadtbild. Der Puls der Stadt und die dort lebenden Menschen hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Das Elendsviertel von La Paz hat sich weiter westlich ausgedehnt und ist mittlerweile zu einer der am schnellsten wachsenden, aber zugleich auch ärmsten Stadt der Welt geworden – El Alto. Sie liegt auf 4.100 m Höhe und einige Menschen dort scheinen noch nie einen Touristen, geschweige denn seinen Fotoapparat zu Gesicht bekommen zu haben. Aus Respekt vor ihrem Glauben, durch ein Foto ihre Seele verlieren zu können, verzichtete ich auf die Suche nach der perfekten Aufnahme.

Armenviertel

Großstadt

Zudem war Vorsicht geboten, nicht zwangsläufig als Tourist*innen aufzufallen, da die Gegend sehr unsicher war. Wir versuchten, uns so gut es ging in das Stadtbild einzufügen. Trotzdem fühlten wir uns mit unseren Outdoorschuhen fremd und hatten das Gefühl, in eine andere Welt eingetaucht zu sein.

Der unendlich große Wochen- und Schwarzmarkt schenkte uns einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen dort. Fernab vom westlichen Luxus sahen wir Menschen, die sich keine Gedanken über Ernährung oder Kleidung machen können oder auch wollen, sondern nehmen müssen, was sie bekommen. Mittendrin wir als Europäerinnen, die wir das alles als Touristinnen betrachten konnten, um dann die Stadt wieder zu verlassen.

Die uns dargebotenen Momente waren uns zeitweise sehr fremd, jedoch stets berührend und intensiv. Wir waren ergriffen von der Schönheit des Landes, der Einfachheit des Lebens und der Freundlichkeit der Menschen und sind es immer noch. Die wenigen Tage, die wir Zeit hatten, Land und Leute kennenzulernen, haben uns sehr geprägt.

Auch der Verzicht auf eine professionelle Fotoausrüstung zeigte sich für mich im Nachhinein als befreiend, da ich in erster Linie mit den Augen und dem Herzen sehen konnte und nicht mit dem Sucher. Die kleine und einfache Kamera reichte aus, um die für mich wichtigen Momente einzufangen.

Sukobin – eine Grenzstadt in Montenegro kurz vor der albanischen Grenze. Eine sehr alte Frau, in schwarz gekleidet und mit Kopftuch, läuft mit einem übergroßen Sack voller Plastikflaschen, den sie kaum tragen kann, vor uns über die Straße. Ein Grenzbeamter kontrolliert den Pass meiner schwangeren Frau, danach meinen und lässt uns nach Albanien einreisen.

Viele Kilometer durch Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro liegen bereits hinter uns und gefühlt kommen wir endlich dort an, wo uns unsere Neugierde bereits die Reise über am meisten hingezogen hat. Wir fahren auf einer schier endlosen, verregneten Straße entlang.

Es gibt zwar Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber keiner außer uns hält sich daran. Alles, was mindestens zwei Räder hat, überholt uns: Pferdekarren, Mopeds, LKWs. Die Fahrweise der Einheimischen zwingt uns, auch aufgrund des starken Regens, zum Anhalten. Schilder verdeutlichen uns, dass wir uns jetzt auf einer Autobahn befinden, zu diesem Zeitpunkt die einzige im ganzen Land, nur passt dieses System absolut nicht zur Kultur der Menschen.

Mitten auf der Autobahn stehen Obstverkäufer*innen, Trampende (nicht Jugendliche wie in Deutschland, sondern ältere Herren im Anzug) und sogar zwei Frauen mit großen schicken Handtaschen, die sich auf den Mittelleitplanken gemütlich unterhalten. Autos vor uns halten rechts an und lassen Leute ein- und aussteigen. Als Europäer komme ich zwar nicht aus dem Staunen heraus, aber nach einigen Kilometern im Land scheine ich mich irgendwie daran zu gewöhnt zu haben.

Wir fahren bis zur Hauptstadt Tirana, parken etwas außerhalb und nehmen den Linienbus ins Stadtzentrum. Obwohl es schon spät am Abend ist, sind verhältnismäßig viele Menschen und junge Familien mit Kindern in der Stadt unterwegs. Die Stimmung ist besonders und es herrscht eine entspannte Atmosphäre auch noch bis spät in die Nacht hinein.

Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Süden. Die Straßen werden holpriger und für etwa 136 km brauchen wir sechs Stunden und schalten nicht höher als in den dritten Gang. Keine Brücken, keine Tunnel – nur ein Bergpass nach dem anderen. Die Landschaften sind wunderschön und die kleinen Dörfer schmiegen sich in die ohnehin schon atemberaubende Kulisse.

Während den kurzen Stopps in den kleinen Städten begegnen uns Menschen mit einer unbeschreiblichen Offenheit und Freundlichkeit. Der Besitzer einer Kaffeerösterei verpackt uns in Berat, der Stadt der tausend Fenster, frischgemahlenen Kaffee mit dem Hinweis: „For baby, for free.“

Ein älterer Herr verkauft mit seinen Söhnen am Straßenrand Obst und Gemüse. Wir füllen zwei Tüten mit frischen Äpfeln direkt vom Baum sowie Tomaten, Kartoffeln, Pflaumen und möchten bezahlen. Die Söhne halten kurz Rücksprache mit ihrem Vater und entschließen sich, uns die beiden Tüten zu schenken. Wir protestieren, jedoch ohne Erfolg. Sogar beim Ausparken kommt ein Schuhverkäufer aus seinem Geschäft gelaufen und hilft uns. Überwältigt von der Freundlichkeit der Menschen fahren wir weiter zum Zeltplatz.

Am nächsten Tag entdecken wir nach des Überquerung des Bergpasses im Nationalparks Llogar einsame und verlassene Strände. Hier gibt es noch keinen Massentourismus und auch nur wenige Hotels. Wir fragen uns, wie lange das wohl noch so bleiben wird und bauen unser Lager für die Nacht auf. Wir genießen die traumhaften Strände für ein paar Tage und lassen uns auch von heftigen Regengüssen nicht verschrecken.

Nach dieser kurzen Erholung fahren wir weiter bis an die Grenze nach Griechenland und freuen uns über die einigermaßen guten Straßenverhältnisse. Ab jetzt geht es wieder nach Norden, in Richtung Heimat. Das nächste Ziel ist Gjirokastra, eine Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und auch eine der ältesten Städte des Landes ist. Die Straßen sind eng und verbaut. Wir parken unseren Bus und laufen zu Fuß weiter in das historische Stadtzentrum.

Viele Leute sind unterwegs und gehen ihren Tagesgeschäften nach. Die gefühlt wenigen Urlaubsgäste fallen in der großen Masse kaum auf. Das hektische Treiben wird einzig und allein durch die vielen älteren Männer unterbrochen, die in kleinen Straßenkaffees gemütlich Espresso trinken und sich entspannt unterhalten. Wir verstehen kein Wort der fremdartigen Sprache und selbst der aufrichtige Versuch, den leckeren Kaffee zu loben und sich dafür zu bedanken, endet in einem beidseitigen Lachen mit dem Barista über die Schwierigkeiten der Verständigung.

Weiter in Richtung Süden besuchen wir die Stadt Korca im Osten des Landes und entscheiden uns, die Nacht auf einem Berg vor einer Taverne zu verbringen. Die Betreiber gestikulieren, dass es kein Problem ist auf ihrem Parkplatz zu übernachten, solange wir bei ihnen einkehren. Diese Abmachung kommt uns sehr gelegen. So bestellen wir typisch albanische Küche und genießen die kühle Bergluft.

Am nächsten Morgen frühstücken wir wie immer Müsli in der Sonne auf einer Bank der Taverne, als sich plötzlich ein älteres Pärchen, braungebrannt und gezeichnet vom Arbeiten im Freien, neben uns niederlässt und einen Berg Schweinefleisch auspackt. Der Kellner der Taverne serviert den beiden den fehlenden Rotwein dazu, um 9 Uhr morgens.

Während wir unsere Sachen zum Weiterfahren packen, sehen wir immer wieder Taxis vorfahren, aus denen Menschen aussteigen und den Berg noch weiter hinauf wandern. Neugierig gehen wir hinterher und werden am Gipfel mit einem gigantischen Holzkreuz, einer kleinen steinernen Kapelle und einer traumhaften Aussicht über Korca belohnt. Die Menschen feiern den Namenstag des heiligen Elias in der hochgelegenen orthodoxen Kirche.

Vor der Kirche unterhalten sich die Pilgernden locker und scherzen. Wir werden gefragt, ob wir ein Foto machen können. Wir fotografieren einen älteren Mann vor der Kirche und als Gegenleistung macht er ein Foto von uns mit der schönen Aussicht. Die Verständigung ist schwierig, aber beide Seiten bemühen sich mit Händen und Füßen. Er gibt uns Raki, hochprozentigen Schnaps, und wir stoßen auf den heiligen Elias an.

Wenig später sitzen wir mit genau diesen Menschen auf einer Baustelle an einem Tisch und frühstücken. Es gibt Zwiebeln, Knoblauch, eingelegtes Gemüse, wieder Raki, Bier und etwas Brot. Einer der Männer spielt für uns auf seiner Gitarre traditionelle Lieder und alle singen lauthals dazu. Die Gastfreundschaft ist unbeschreiblich herzlich und man legt uns ständig neue kleine Essereien auf die zerrissene Papiertüte, den improvisierten Teller.

Einige Zeit später wollen wir weiterfahren, doch die Chefin der Taverne verwickelt uns in ein Gespräch. Sie bietet uns an, ihr gerade frisch zubereitetes Mittagessen zu probieren und fragt uns neugierig, aus welchem Land wir sind. Am Ende verabschieden wir uns mit einer Umarmung, schon fast wie Familienmitglieder und fahren weiter. Wir übernachten erneut in Tirana, bevor es am nächsten Tag weiter nach Montenegro, durch Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien und schließlich in Richtung Deutschland geht.

Wir reisten für 23 Tage durch einen großen Teil des Westbalkans. Ohne festgelegte Route hofften wir auf atemberaubende Landschaften, interessanten Menschen und geschichtsträchtige Städte. Wir wollten so viel wie möglich von den Ländern und den dort lebenden Menschen kennenlernen. Dabei versuchten wir, auf unsere Intuition zu hören und entwickelten eine Art Offenheit für spontane Gelegenheiten.

Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Wir begegneten Menschen mit einer für uns beinahe ungewohnten Freundlichkeit. Wir erlebten Menschen in vom Krieg gezeichneten Städten und Ortschaften, die dennoch das Leben in der Gemeinschaft genossen und feierten. Familien, die bei Nacht die Städte voll und ganz in Beschlag nahmen und ein harmonisches Miteinander unterschiedlicher Generationen und Religionen.

Die gezeigten Bilder sind ein Versuch, den uns dort begegneten Situationen und Erlebnissen Ausdruck zu verleihen. Sie beabsichtigen, Menschen und Länder situativ und authentisch darzustellen, gleichzeitig entsprechen sie jedoch meiner subjektiven Wahrnehmung.

Persönlich möchte ich dazu ermutigen, fremde Länder und Kulturen abseits von bekannten Urlaubsrouten zu erkunden und sich dabei nicht von bestehenden Vorurteilen leiten zu lassen. Auf diese Weise wird es möglich, durch persönliche Begegnungen nachhaltig geprägt zu werden. Meiner Meinung nach läuft eine Reise ohne Offenheit für Berührungsmomente mit den dort lebenden Menschen in ihrem Alltag Gefahr, nur eine einfache Fortbewegung zu sein. Es sind die Momente, in denen wir unseren Horizont verlassen, die dazu führen, dass wir ihn erweitern.

Über unsere Reise habe ich ein Buch in Eigenregie veröffentlicht. In diesem Buch gibt es 52 Schwarzweißfotografien auf 88 Seiten zu sehen. Mehr Informationen sowie die Möglichkeit, es zu erwerben, gibt es direkt auf meiner Webseite.